Archive for März 2009

Postpartyaction

22. März 2009

Nach der Party gestern haben wir beschlossen, einen Film zu sehen, aber ich bin pünktlich zum Titelbild (Cruel Intentions) eingeschlafen. Irgendwann als der blonde Typ sich gerade in die andere Blonde verliebt hat, hat Neil uns aufgeweckt, weil es draußen einen lauten Knall gegeben hat.

Action in Vartoftagatan

Action in Vartoftagatan

Die Person in rot ist der Beifahrer des Autos, dass da gerade in den Pfosten gefahren ist. Nach ein paar Sekunden war auch schon alles voll mit Polizei. Anscheinend waren die Leute in dem Wagen auf der Flucht vor der Polizei und sind entweder von der Straße abgedrängt worden oder haben den Unfall von selbst gebaut, denn direkt nachdem sie in den Pfosten gefahren sind, sind sie schon von den Polizisten aus dem Wagen gezerrt worden. Der Fahrer ist später von ein paar Notärzten weggebracht worden. Nach kurzer Zeit ist außerdem ein Typ aufgetaucht, der alles gefilmt hat, während gleichzeitig ein Müllmann mit aller Seelenruhe die Mülleimer wenige Meter neben dem Tatort gelehrt hat.
nochmehrpolizei

Noch mehr Polizei

. Allerdings war ich zu langsam, um das zu twittern, kann jetzt aber im Nachhinein auch einfach sagen, dass ich diesen ganzen katastrophen-bejahenden Instant-journalismus verschlafen habe nicht gut finde. Leider hab ich in der Zeitung bzw. im Internet nichts dazu gefunden und weiß daher nicht, was sich da wirklich abgespielt hat.
Unbekannter Kameramann

Unbekannter Kameramann

Der unbekümmerte Müllmann

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Secret Blogging

21. März 2009

21:36 Um 22.00 soll hier offiziell die Secret Party in Skrapan statt finden, organisiert von meinen Nachbarinnen, die schon öfters hier Partys machen und immer alles schön dekorieren. Der Hauptunterschied zu anderen Partys ist wohl vor allem, dass sie nicht über Facebook organisiert ist (überhaupt beeindruckend, wieviel hier über Facebook abgewickelt wird, selbst Discos führen ihre Gästelisten teilweise in Facebook), und man so nicht weiß, wer kommt, weil niemand die Gästeliste einsehen kann, also ein Secret für Besucher und Veranstalter selber. Da aber die meisten von diesem Korridor schon woanders hin gegangen sind, und auch ne Menge aus meinem Bekanntenkreis gerade nach Kiruna aufgebrochen ist, glaube ich nicht, dass die Party besonders groß wird, vielleicht kommt aber ja die ganze French Community meiner Nachbarinnen.

(more…)

Nä, das juckt dann immer

19. März 2009

Man muss mit Schafen nicht unbedingt schlafen, wenn einem als Schäfer zu langweilig ist. Etwas Nerdism vorausgesetzt gibt es da noch ganz andere Möglichkeiten:

Das haste davon

klick mich

[via]

Was ich will, wird erst am Ende meines Schaffens deutlich werden, als ganzes gesehen…*

19. März 2009

Bis ich mir mal ein Design überlegt hab, gibts jetzt als Headerbild ein Foto von dieser Kreuzung in der Nähe meines Wohnheims (das kleine Gebäude unter dem Gebäude namens Skatteskrapan).

*

Wir holen unsere Leser da ab, wo sie stehen

19. März 2009

VW Golf by pedrosimoes7 (flickR)

Da wird also in Australien vielleicht ein junges Mädchen von einem Krokodil aufgefressen. Als Leser, der eigentlich auf der Suche nach leichter Kost aus aller Welt war (steht immerhin in der Panorama-Sektion von SpOn), ist man da erstmal geschockt, will natürlich alles wissen, wieso, weshalb, warum, was kann sich da abgespielt haben, ist so ein Krokodil überhaupt stark genug dafür? Und da bei SpOn knallhart recherchiert wird, wird nicht mit Detailinformationen gespart:

Die Reptilien können bis zu sieben Meter lang und bis zu einer Tonne schwer werden – das entspricht etwa dem Gewicht eines VW Golf.

Japp, danke dafür, weil die absolut abstrakte ungebräuchliche Einheit „Tonne“ natürlich am besten durch einen VW Golf dargestellt werden kann, insbesondere wenn es um Salzwasserkrokodile geht.

Der freundliche Diktator

14. März 2009

Meinem iPod fehlt definitiv eine Frühstücksfunktion. So toll es auch sein mag, auf 45 GB Musik jederzeit zugreifen können (und es is noch Platz für weitere 70 GB, das macht insgesamt ca. 1750 ausgedehnte Sonntagsfrühstücke musikalisch begleitet, wenn man 50 Cent beim Frühstück ertragen kann*) und die absolute Wahlfreiheit zu haben, morgens bin ich sowie zu dösig, um zu denken, und spule meiste dreimal durch meine gesamte Musiksammlung, bevor ich bemerke, dass sich die Buchstaben auf dem Display da überhaupt bewegen. Vielleicht könnte man eine kleine Kamera einbauen, die, ähnlich wie in Autos zur Prävention von Sekundenschlaf, meinen Gesichtsausdruck erkennt und die richtige Musik auflegt. Meinetwegen kanns auch ein kleiner Dämon sein, der dadrin Mini-DJ spielt, aber ich hab eben das Dilemma, dass ich zum einen morgens nicht nachdenken möchte, andererseits aber auch nicht immer die gleiche, bereits frühstückserprobte Musik hören möchte. Wer erstellt mir ein paar gute Frühstücksplaylists und zeigt mir, was ich hören möchte? Wer liest das hier überhaupt?

*ich tu mich immer so schwer damit, altes wegzuwerfen, insbesondere wenn man sich eh nicht das Knie dran stoßen kann.

EINER DOSE!

8. März 2009

Vorhin ist unsere Internetverbindung ausgefallen, was aber in einem Flur mit 10 anderen Studentenappartments nicht weiter schlimm ist. Und wenn ich vorher auf unsere 10Mbit/10Mbit Leitung stolz war, bin ich jetzt von der fünfmal so schnellen Leitung von Neil doch ziemlich beeindruckt. Aber andererseits, schon als ich noch Counterstrike gespielt hab (und ich hab noch die Beta gespielt, hell yeah*) war jeder auf die Schweden und ihre guten Pings neidisch („Hätt ich den Ping würd ich auf Azze ner Grille auf A vom Holztor aus mit der Schrot den Flügel stutzen, und zwar mit Keyboardsteuerung!“), die auf den meisten großen Turnieren dominiert haben.

Dementsprechend war ich gestern auch etwas verwundert, als ich die Götgatan auf der Suche nach einem Café mit WLan entlang gelaufen bin, ohne selbst in den ziemlich modernen Götgatan Stories oder in nem Waynes Coffee fündig zu werden.

Wayne's Coffee in der Stockholmer Innenstadt

Wayne's Coffee in der Stockholmer Innenstadt

Dabei wirkt Schweden in vielen Bereichen durchdacht und modern, zumindest die Hauptstadt Stockholm. Andererseits läuft hier auch jeder mit einem internetfähigen Handy rum, weils halt fast nichts kostet, ich hab hier auch zum ersten Mal überhaupt mein Handy benutzt, um online zu gehen, vielleicht ist WLan da einfach ein alter Hut für die Leute hier. Am Ende bin ich dann in der KTH gelandet, um im Computerraum (das hier gilt übrigens immer noch: twitterkekse, inklusive Keks bzw. Keksalternative, von mir ausgesucht) aus Langeweile dieses Blog anzulegen, Wasabinüsse zu futtern und mich studentiger zu fühlen. Und ich hab Coke Zero aus einer Dose (EINER DOSE) getrunken.

*gut mit Counterstrike angeben is in etwa so cool wie darauf stolz zu sein, dass auf der Klassenfahrt jemand auf dem Zimmer von deinen Fürzen ohnmächtig geworden ist. Was aber irgendwie auch .. egal.

Alltag hier

7. März 2009

Ich hab den Eindruck, dass hier in Stockholm wesentlich mehr Menschen mit großen Kopfhörern, also nicht den typischen kleinen In-Ear-Kopfhörern, die nach meinem Eindruck in Deutschland die meisten benutzen, rumlaufen. Und der häufigste Vertreter ist der hier (amazon), ich überlege ja glatt, etwas mehr zu verschweden (esse jetzt auch gerne mal Kalles Kaviar aus der Tube) und mir die ebenfalls zuzulegen, nur sind die hier etwa 13€ teurer als daheim.

Hej världen!

7. März 2009

So hier wird wohl so nach und nach in den nächsten Tagen und Wochen ein Blog entstehen. Mein altes gibt’s bei twoday, aber da ich da nie gerafft hab, wie ich vernünftig Bilder hochlade, mach ich hier mal einen Neuanfang.