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24. November 2010

Hand aus der Hose hoch, wer sich beim Durchscrollen dieses Artikels auch kurz wundert, was an Vaginas asozial ist.

Finaaale, ohoh nein!

11. Juli 2010

Man was ein Grottenkick. Klar, Spanien gegen Holland, da kann man sich auch für keinen entscheiden. Die Spanier, die schon zum zweiten Mal “uns” den Titel wegnehmen, oder die Holländer, die beim Sieg den Wohnwagenkorso über die Grenze starten? Quasi die Wahl zwischen Pest und Cholera Schnupfen und Hühnerauge. Bleibt nur, dass man auf ein hochklassiges Spiel zwischen den beiden nominell besten Mannschaften der Welt freut. Kühler aber inspirierender Taktikfußball, schön und präzise, gegen leidenschaftlich wirbelnde Holländer? Wirbelnd mein Poppes. Das Einzige was wirbelt sind DeJongs Stollen durch die spanische Brust, und schon bald besteht die einzige Spannung darin, darauf zu tippen, wer als erstes vom Platz fliegt. Und dann vermasselt uns der “blasse Held”, der aussieht als könnte er mein Onkel sein, tatsächlich aber in der gleichen Woche wie ich geboren ist, auch noch das Elfmeterschießen. Wenigstens gabs noch die lang ersehnte rote Karte, Robben nimmt sich ein Beispiel an Özil was die Chancenauswertung angeht und “wir” können wenigstens sagen, dass Schland als einzige anständigen Fußball gespielt hat. Außer im Spiel gegen Spanien, wo ausgerechnet die ihr bestes Spiel machen. Na ja, was solls, WM ist vorbei, schön wars, spielerisch von den Deutschen die beste die ich je gesehen hab (also seit 94). Nur dummerweise bin ich jetzt schon stets enttäuscht, wenn ein Spiel mal nicht 4:0 ausgeht.

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25. April 2010

Ich hab gerade zum ersten Mal seit langer Zeit meine Gitarre wieder mal für mehr als 5 Minuten in die Hand genommen, und finds toll, dass ich das bißchen, was ich gelernt habe, gar nicht verlernt habe. Nach so langen Pausen merkt man seine Übungserfolge oft am stärksten, allerdings auch in Bezug darauf, dass ich jetzt kaum tippen kann, weil die Hornhaut auf meinen Fingerspitzen wieder so stark zurückgegangen ist, dass sie schon nach ein paar Minuten Spielens weh tun.

Hitler war Samurai?

22. Februar 2010

Hach ja die Heise-Foren, gerne benutzt als Metapher für alles Trollhafte in den Kommentarbereichen dieser Blogosphäre. Ein “umstrittener” Rechtsanwalt erschießt sich, und schon in den ersten 10 Kommentaren zum entsprechenden Heise-Artikel (der Titel dieses Kommentarthreads bittet übrigens um Anstand in den Kommentaren) werden Samurais mit preußischen Offizieren und Gravenreuth mit Hitler und Stalin verglichen sowie über Westerwelles Rolle in modernen Kulturen diskutiert. Dann driftet die Diskussion leicht ab in Vergleiche verschiedener archaischer und moderner Kulturen und deren Umgang mit dem Tod, was ja noch halbwegs irgendwie themenbezogen ist, bis dann jemand endlich die Gelegenheit sieht, über Gutmenschen* herzuziehen, woraufhin die Diskussion, nach einem kleinen Schlenker über Hussein, Ceausescu und Öttinger schon wieder zu Gravenreuth zurückkehrt. Das hält natürlich niemanden davon ab, seine Geradlinigkeit (“mir egal ob er tot ist, er ist scheiße”, seine Lesefähigkeit (“§1 Die Würde des Menschen ist unantastbar”) oder seine systemkritische Haltung (“in diesem Land? loool”) unter Beweis zu stellen, bis dann, im gefühlt 80. Kommentar, jemandem beinahe ein Licht aufgeht und er empört feststellt:

Hallo,

> Das hat nichts mit Trauer zu tun, sondern schlichtweg mit Respekt und
> Anstand. Die lasse ich Menschen auch dann angedeihen, wenn sie noch
> am Leben sind. Ich weiß, das sind Konzepte, die manchem ITler
> äusserst fremd sind.

Was sind denn as für Themensprünge, vom Toten zur IT. Wer bist Du
denn?

Leider fehlt noch der Blick für das große Ganze bzw. den gesamten Thread. Kurz darauf weist dann ein weiterer Blitzmerker nur ungefähr 70 Posts nach dem ersten Hitlervergleich freundlich auf den Wikipediaeintrag zu Godwins Gesetz hin, man möchte ihn am liebsten streicheln dafür wie schüchtern er mit sich gehadert hat, ob er nun wirklich klugscheißen soll oder nicht. Danach beginnt die Diskussion leider sich im Kreis zu drehen, es wird noch zahm über Selbstmord diskutiert, aber keiner traut sich, mal richtig zu trollen, zu hitlern und zu stänkern, keine Verschwörungstheorien, ich bin fast schon enttäuscht. Ob die Forderung nach Anstand im ersten Post sogar etwas bewirkt hat?

*Gutmensch gehört übrigens zu den Ausdrücken, die denjenigen, der sie benutzt, automatisch als Vollidioten identfizieren, ähnlich wie “maximalpigmentiert” oder “links wie rechts, alles gleich”.

Diese Woche..

11. Dezember 2009

.. läuft übrigens unter dem Motto fail. Mal sehen, ob ich in den verbleibenden zweieinhalb Tagen den Gesamteindruck noch wettmachen kann, aber die Tatsache, dass ich gerade in Boxershorts am Rechner sitze und noch nicht gefrühstückt habe, lässt Zweifel aufkommen.

:/

11. Dezember 2009

Lieber Entwickler dieser achsotollen Amazon-Empfehlungsfunktion: Wenn ich gerade einen Laptop gekauft habe, wie wahrscheinlich ist es dann, dass ich direkt nochmal einen, für mich großen, Batzen Geld ausgebe, um direkt den nächsten zu kaufen? Und generell, mir nochmal nahezu identische Artikel zu empfehlen, ist nicht unbedingt schlau, z.B. sowas wie “Ach Sie haben die Taschenbuchversion von Buch XY gekauft? Nehmen Sie doch gleich noch die gebundene Ausgabe, die Sammlerausgabe und die Edition aus der SZ-Linie mit dazu!”.

D’oh

8. Dezember 2009

Der Betreuer meines Seminarvortrags macht bislang einen netten, aber auch anspruchsvollen Eindruck. Getrieben von meinem schlechten Gewissen darüber, noch nicht weit gekommen zu sein, bin ich heute die ganze Nacht aufgeblieben, um noch etwas vorzubereiten, für den Fall, dass ich nach dem heutigen Vortrag auf ihn treffe und er sich mit mir über meinen Vortrag unterhalten will. Blöd nur, dass mir vorhin beim Tee kochen eingefallen ist, dass heute ja mein Vortrag stattgefunden hätte, den ich ja bereits verschoben hab (davon, dass ich sowieso viel mehr Prison Break gesehen als Bosonen studiert hab mal ganz abgesehen).

Ja ne is klar

27. November 2009

Hohe Schauspielkunst beim Kaisers vor dem Schnaps- und Weinregal.

“Isch trinke ja sonst nisch..” – “Ja ich auch ned”

Lernen..

26. November 2009

Als Prokrastinierer muss man in erster Linie Optimist sein. Denn jeder Tag endet mit der Erkenntnis, dass man nicht soviel geschafft hat, wie man geglaubt hat (gut, das setzt schon ein wenig voraus, dass man optimistischer P. ist und kein zynischer, der eh davon ausgeht, dass er nichts tut.). Man kann damit nun auf zwei Weisen umgehen. Entweder man geräht in Panik, tut dann aber trotzdem nichts als panikhaftes Anschaun einer weiteren Staffel Psych oder Prison Break, oder man redet sich erfolgreich ein, dass man am nächsten Tag ja bestimmt doppelt so viel geschafft kriegt, und kann dann beruhigt und guter Laune eine weitere Staffel Psych oder Prison Break vorm Schlafen gehen schaun.

Doch auch dann muss man irgendwann erkennen, dass man nicht in wenigen Tagen den Stoff, der für mehrere Wochen geplant war, wiederholen können, wenn man sich nicht kompletten Realitätsverlust eingestehen will. Daher meine Frage: Kann mir wer in den nächsten Tagen ein paar Fragen zu E-Teilchenphysik beantworten? Morgen oder Montag wäre gut, vllt. im Physikzentrum?

Klotüren im Internet

25. November 2009

Als Physiker, egal ob angehender oder bereits fertiger, sitzt man oft an langwierigen Gleichungen, programmiert irgendwelchen komischen, aber bestimmt sinnvollen Kram oder verzweifelt an ebenso kreativen wie Ignoranten Mitmenschen, aber das alles nimmt man gerne in Kauf, um die Welt Stück für Stück zu verbessern. Die Kunst besteht eben darin, die Dinge auch mal locker zu sehen, einfach mal loszulassen, was nur für sich oder seine nächsten tun. In der Weltzentrale der bösen Masterminds, dem CERN, haben das einige begriffen und auch entsprechend ausgelebt, mit viel Spaß an der Sache

ay girl, so when you gonna let me tap that wormhole with my particle gun? #

Es ist schön zu sehen, dass diese hedonistische Einstellung auch langsam im Physikzentrum in Aachen ankommt, wo Menschen beginnen, ohne sich zu schämen zu ihren Freizeitbeschfäftigungen zu stehen, und es die Welt wissen lassen:

Mitteilung für die Kollegen


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